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Normen und Richtlinien für Rauchwarnmelder: DIN 14676 – Anwendungsnorm für Rauchwarnmelder

Die DIN 14676 legt die Mindestanforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung fest.

Rauchwarnmelder, die entsprechend dieser Norm eingesetzt werden, dürfen als Stand-Alone-Melder oder auch als funkvernetzte Melder betrieben werden.

Es dürfen nur Rauchwarnmelder nach DIN 14604 eingesetzt werden
Maximale Überwachungsfläche 60m²
Mindestens 0,5 m Abstand zu Wänden, Unterzügen oder Einrichtungsgegenständen
Wartung entsprechend der Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich
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DIN EN 14604 – Produktnorm für Rauchwarnmelder

Die DIN EN 14604 legt die Anforderungen, Prüfverfahren sowie die Leistungskriterien für Rauchwarnmelder fest. Sie gibt Herstelleranweisungen für Rauchwarnmelder, die nach dem Streulicht-, Durchlicht-, oder Ionisationsprinziü arbieten und für Anwendungen in Haushalten, oder für vergleichbare ANwendungen in Wohnbereichen vorgesehen sind.

Hupenlautstärke mindestens 85 dB im Abstand von 3 m
Batteriewechselanzeige vor Wochen vor Batterieende
Batterielebensdauer mindestens ein Jahr
Einrichtung zur Durchführung regelmäßiger Prüfungen (Testknopf)
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VdS 3515 – Richtlinie für Rauchwarnmelder mit Funkvernetzung (Auszug):

Codierung:
Die Funk-Rauchwarnmelder müssen über mindestens sechs verschiedene Codierungsmöglichkeiten verfügen. Nur Rauchwarnmelder mit zugeordneter Codierung dürfen sich gegenseitig in den Alarmzustand versetzen.

Weiterleitung:
Die Weiterleitung des bei nachlassender Batteriekapazität erzeugten “Battery-Low-Signals” an die miteinander vernetzten Melder muss zwingend erfolgen.

Sendeleistung:
Die vom Hersteller angegebene minimale Freifeldentfernung zwischen Sender und Empfänger muss mindestens 100 m betragen.